Friday, 14. november 2008 5 14 /11 /Nov. /2008 04:20
Hallo an alle lieben da draußen, die sich die Zeit nehmen auf meinen Blog zu schauen!

Es hat sich ja nun schon länger nicht mehr getan hier auf meiner Reiseberichts-Seite und deshalb möchte ich mich als erstes Mal entschuldigen  Es gibt einfach so viele Dinge hier zu erleben, dass man sehr oft die Zeit vergisst. Meistens bin ich jeden Nachmittag nach der Arbeit mit irgendwas beschäftigt, sodass der Blog eine Weile vernachlässigt wurde. Ich bemühe mich jetzt aber für die letzten Wochen, noch ein paar schriftliche News bereitzustellen.

Mein letztes Wochenende war sehr schön! Ich war mit 3 Freunden zusammen an der Pazifikküste. Am Samstag Morgen ging es nach einiger Verspätung los Richtung Fairfield, wo wir eine Süßigkeitenfabrik besichtigt haben. Dort werden die berühmten „Jelly Belly’s“ produziert, die dem einen oder anderen was sagen dürften. Das ist eine Art Mischung zwischen Gummibärchen und Gelee. Allerdings sind die sooo extrem süß, dass man maximal 5 von diesen kleinen Dingern essen kann… und das reicht dann auch für ein halbes Jahr .
Leider war am Samstag die Produktion nicht im vollen Gange, weshalb man uns nur Videos gezeigt hat. Beeindruckend war das Ganze jedoch trotzdem!
Zum Schluss gab es noch für jeden eine kleine Packung als Kostprobe. Es gibt locker hundert unterschiedliche Geschmacksrichtungen, wobei mindestens die Hälfe merkwürdig schmeckt. Aber naja, es war trotzdem super witzig dort gewesen zu sein.

Danach ging es weiter nach Monterey, einem kleinen Ort, der direkt an der Pazifikküste liegt. Dort sind wir in ein Aquarium gegangen, was weltweit bekannt ist – und das auch zu Recht! Es war richtig schön und ich möchte euch die Bilder natürlich nicht vorenthalten, schaut doch mal in meine Fotoalben!
Das Aquarium war ziemlich groß und in unseren knapp drei Stunden fast nicht zu schaffen…man könnte sich dort drinnen fast einen ganzen Tag aufhalten, wenn man möchte. 
Es gab dort also die unterschiedlichsten Meerestiere, die man sich so vorstellen kann: von Pinguinen und Ottern (als Vertreter für die Landlebewesen) bis hin zu Hammerhaien, verschiedenste Arten von Seepferdchen (sehr beeindruckend anzusehen!), Fisch- und Quallensorten und Seesternen.
Mein persönlicher Favorit waren die Quallen – unglaublich oder? Bei Quallen denkt man sofort an die durchsichtigen glitschigen Dinger, die jedes Jahr an der Ostsee rumliegen oder? So ging es mir auch…allerdings wurden diese Tiere in orange angestrahlt und sind vor einem blauen Hintergrund geschwommen. Wenn man nah genug davor stand, dann hatte man das Gefühl, das man selber im Wasser steht. Das fand ich wunderschön!  null
Besonderen Gefallen habe ich auch an den Seesternen gefunden…obwohl die sich ja nur in Zeitlupe bewegen können, sind es Lebewesen…das fand ich super faszinierend und man durfte sogar einige anfassen. Fühlen sich härter an, als ich gedacht hätte…  Da sie mir so gut gefallen habe, habe ich mir als Andenken an diesen schönen Ausflug Ohrringe in Seestern- Form gekauft, und bin jetzt ganz stolz auf sie ;-) Die Anderen mussten zwar ein wenig auf mich warten, weil ich sehr schlecht im entscheiden bin, aber ich hab es dann doch geschafft.

Die Nacht haben wir in einem typischen amerikanischen Motel verbracht – zu viert in einem Zimmer! Das war allerdings richtig lustig und spart zudem auch ne Menge Geld. Nachdem wir noch ein bisschen geplaudert hatten, waren wir auch alle recht müde vom Tag. Ich war besonders müde, weil den Abend davor eine Geburtstagsparty war, von der ich erst um 4Uhr früh wieder zu Hause war  Also hatte ich nur vier Stunden Schlaf die Nacht davor. 

Am nächsten Morgen sind wir dann an die Pazifikküste gefahren und waren ein wenig enttäuscht, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen wollte – es fing an zu regnen! Dabei war kurz davor noch blauer Himmel… Oh nein! Das schlechte Wetter hielt allerdings nicht den ganzen Tag an, sodass wir zur Mittagszeit wieder Sonnenschein genießen konnten. Das war auch wesentlich angenehmer zusammen mit der frischen Meeresbriese…ansonsten wäre ich alle fünf Minuten mit Brille putzen beschäftigt gewesen 
Wir sind also die Küste Richtung L.A. runter gefahren und haben dabei in einem kleinen Ort namens „Carmel“ angehalten. Das war ein richtig niedliches Örtchen, in dem man durch eine kleine Bummelstraße gehen konnte und hübsche Geschäfte betrachten konnte. Dort haben wir leckeres Thai- Essen zum verspäteten Lunch gehabt (asiatisch ist hier das einzige, was man immer essen kann und was definitiv immer schmeckt!). 
Einmal an der Pazifikküste angekommen wollten wir natürlich auch die Robben…oder vielmehr Seelöwen sehen, die ich zusammen mit Manu schon vor ein paar Wochen gesehen hatte. Obwohl zwei von uns vieren dort schon mal waren, mussten wir scheinbar nicht so recht, wie weit es noch war…wir dachte „Jeden Moment muss es kommen…da vorne ist es bestimmt“ Aber leider war es dann doch nie die Stelle, die wir gedacht hätten…und so mussten wir noch ein ganzen Stückchen fahren, bis wir endlich (im dunkeln!) bei den Robben ankamen…viel gesehen hat man dann leider nicht mehr. Aber man hört sie ja auch deutlich…mit ihren „aaauuu aaauuuu“ Lauten. Ich find diese Tiere super süß! 
Nachdem wir dann die nächtlichen Umrisse angeschaut hatten, haben wir uns dann auch auf den Heimweg gemacht…immerhin waren es noch vier Stunden Fahrt und es war Sonntag! Um halb 12Uhr nachts waren wir dann endlich wieder hier…und super müde  
Aber der Ausflug war es wert. Es war mal wieder eins der vielen schönen Wochenenden, die ich hier so erlebe! 
Bis bald! Mittlerweile vermiss ich euch alle hier ganz schrecklich und fange schon an, die Tage zu zählen, bis ich wieder nach Hause komme!
Ich denk ganz viel an euch! (*schmatz*@Manu) 

von Katja
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 19. september 2008 5 19 /09 /Sept. /2008 07:17
Hallo an alle Wissbegierigen in Deutschland!!
Nun habe ich endlich die Zeit gefunden, um meinen ersten Artikel zu veröffentlichen! Bei so vielen neuen Eindrücken habe ich es leider nicht eher geschafft… Kalifornien ist wirklich atemberaubend! Doch vielleicht fange ich lieber ganz von vorne an mit der Erzählung.
Also gestern am 7.September 2008 startete meine Auslandspraxisphase nach Sacramento. Der Flieger von Berlin nach München ging bereits um 07:30Uhr, deshalb war zeitig aufstehen angesagt. Noch einmal kurz überlegen, ob ich alles hab…okay und auf geht’s. Mittlerweile war ich schon sehr aufgeregt, was mich hier erwarten würde (und ob ich überhaupt ankommen würde). Ich kann mit sicherer Überzeugung sagen, dass ich noch nie so viel Herzrasen an einem einzigen Tag hatte. Nachdem mich Manu zum Flughafen gefahren hatte und wir beide mit meinem riesigen roten Koffer am Check-In Schalter standen, erwartete mich schon die erste Überraschung. Ich sollte 100€ extra bezahlen, weil mein Koffer schwerer als 23kg war (30,9)! Das hat mich natürlich umgehauen. Ich hatte noch nicht einmal das erste Flugzeug bestiegen und schon gab es Probleme - das konnte ja ein toller Trip werden! Ich hatte mich extra im vorhinein bei meinem Travel Center erkundigt, wie schwer mein Gepäck sein darf und eine (scheinbar nicht allzu qualifizierte) Mitarbeiterin meinte 2x 32kg, also insgesamt 64kg. Ich habe extra noch mal nachgefragt, um sicher zu gehen, dass ich mich nicht verhört habe - ja, 64kg. Und da steh ich dann am Flughafen und die Schalter-Tante erklärt mir, dass dies bereits vor über einem Jahr geändert wurde und es in der Economy Class (mit der ich natürlich geflogen bin) nur noch 2x 23kg erlaubt sind. Ganz große Klasse.
Jedenfalls sind Manu und ich dann losgezogen, um einem zweiten Koffer zu kaufen, in den ich dann 8kg hätte packen können. Allerdings hatte nur ein Laden um diese Uhrzeit offen und der war hoffnungslos überteuert. Der billigste (sehr winzige!) Koffer kostete 130€! Also blieb mir nichts anderes übrig, als die 100€ zu bezahlen. Das Travel Center bekommt allerdings noch nen netten Anruf von mir…
Ich hatte es dann endlich in den Flieger geschafft und war auch ganz fix in München, wo ich umsteigen musste Richtung Denver. Trotzdem ich Angst hatte den Flieger zu verpassen, weil ich nur 45Minuten Zeit hatte zwischen Ankunft und Abflug, ging alles glatt. Sogar der Koffer hat es geschafft (was mich ungemein erleichtert hat J). 
Ich dachte immer, dass auf interkontinentalen Flügen ein wenig mehr Platz im Fußraum ist, aber es war erstaunlich eng. Aber die Versorgung der Lufthansa war dafür sehr gut, das Essen erstaunlich lecker und auch sonst fehlte es an nichts…außer eben an Platz. Zur Unterhaltung gab es Kung-Fu Panda J, natürlich auf Englisch, um schon mal warm zu werden, und was ist dafür besser geeignet, als ein Kinderfilm J. Mein Sitznachbar kam aus Helsinki und war schon öfters in den USA. Ich habe mich richtig gut mit ihm unterhalten und er hat mir ein paar nützliche Hinweise gegeben und mir beim Ausfüllen des Einreiseformulars geholfen. Und da er sich in Denver schon auskannte, bin ich im am Flughafen natürlich gefolgt. Denver ist ein wirklich schöner Flughafen… sehr riesig, mit unheimlich viel Glass, nur leider ein wenig verwirrend. J 
In Denver angekommen, war ich dann schon ganz schön fertig. Es war mir leider nicht vergönnt, allzu viel zu schlafen im Flugzeug, deshalb fing mein Körper langsam an runter zu fahren. 
Kurz vor dem geplanten Abflug nach Sacramento, wurde es dann noch mal kompliziert. Unser Flugzeug wurde ausgetauscht (irgendjemand meinte aus Sicherheitsgründen) und das Gate gewechselt. Ich habe eine ältere Oma beruhigen müssen, dass alles okay ist und das wir keine Verspätung haben werden. Sie war leicht nervös, dass irgendetwas schief gehen könnte J
Tja, der letzte Flug war dann nicht mehr ganz so erholsam, wie ich gehofft hatte. Eigentlich war es mein Plan, sofort die Augen zu schließen und sie erst in Sacramento wieder aufzumachen. Das war mir allerdings nicht vergönnt, denn es gab einige Turbulenzen. Es war ziemlich ruckelig nach dem Start und das ist echt nicht entspannend. Jedes Mal, wenn ich meine Augen zumachte, fing es an zu wackeln. Also ich muss ja schon zugeben, dass ich ein Weichei bin, was das angeht aber es war schon sehr unschön. Wenn jemand neben einem schon ein Kreuz vor der Brust schlägt, dann kann man schon leicht nervös werden. Aber es ging das doch alles gut. (@ Mama: Für dich wäre das die Hölle gewesen, nachdem du damals im Flieger nach Griechenland schon so kreidebleich warst J).
Als ich dann endlich, endlich nach circa 17Stunden oder so in Kalifornien ankam, war ich total erleichtert und gar nicht mehr so erschöpft. 

Margie, die Frau bei der ich wohne, kam kurz nach mir und wie haben uns direkt gefunden. Ich hatte schon Angst, dass ich dort stundenlang hätte suchen müssen. Also war die Begeisterung groß. Sie ist wirklich eine ganz liebevolle und hilfsbereite Person! Ich hätte es um einiges schwerer gehabt, wenn sie nicht dagewesen wäre! Es gab nämlich mal wieder Komplikationen: mein Koffer war nicht da…blöd. Aber irgendwie war das zu erwarten, nachdem in Denver spontan das Flugzeug ausgetauscht wurde. Ich war nämlich nicht die einzige… vor dem Ich-habe-meinen-Koffer-nicht-bekommen-und-bin-jetzt-böse-Büro standen schon einige Leute aus meinem Flieger. Aber letztendlich war alles halb so wild, denn 2 Stunden später kam der nächste Flieger von Denver, der meinen Koffer dabei hatte. Der einige Nachteil war, dass ich zweimal zum Flughafen musste. Allerdings hab ich von der Airline sogar einen Gutschein bekommen, wegen der Unannehmlichkeiten, die ich hatte…
Oh man, das wird scheinbar ein sehr langer Text J Ich muss heute unbedingt noch einkaufen gehen, ich habe nämlich nichts zu essen. Gestern Abend hat mich Margie mit leckerem Salat und Hühnchen versorgt. Sie ist wirklich ein Engel! Heute hat sie mich zu Siemens geleitet und das sogenannte “Old Sacramento” hat sie mir auch schon gezeigt. 
Vielleicht noch ein paar Worte zu meiner Unterkunft und meiner ersten Nacht im neuen Bett.
Also, ich wohne über der Garage in einem kleinen Studio. Es ist wirklich richtig süß, ich hab schon ein paar Fotos gemacht. Die lade ich dann später hoch, das schreiben dieses Artikels dauert schon ziemlich lange J. Ich hab ein kleines Bad und eine Küche und es ist einfach total gemütlich (@ Bianca: ich habe sogar rosa farbennen Teppich J)! Aber irgendwie funktioniert der Fernsehen noch nicht L das muss ich noch mal untersuchen. 
Ich hab es dann irgendwann nachdem ich 25 Stunden auf den Beinen war, geschafft ins Bett zu kommen. Ich bin auch direkt eingeschlafen, das Bett ist sehr bequem (@ Manu: und groß genug für zwei! Hab Margie schon viel über uns und dich erzählt). Um 04:00Uhr war ich dann wach, darauf hatte mich bereits mein finnischer Flugzeugnachbar vorbereitet. Ich habe dann, nachdem meine Versuche einfach weiterzuschlafen gescheitert sind, meinen Koffer ausgepackt. Danach habe ich noch ein bisschen weitergeschlafen und bin deshalb jetzt heute nicht ganz so müde. Aber ich denke ich werde noch mal zeitig ins Bett gehen. Energie tanken. Bei der Wärme braucht man das auch… es sind um die 40°C hier und das fühlt sich an, wie in der Sauna. Aber ich liebe ja den Sommer, also ist das kein Problem für mich. In meinem übergewichtigen Koffer waren auch genug Sommersachen J. Allerdings sind die Amerikaner Klimaanlagen-Fetischisten! Das ist echt gewöhnungsbedürftig. Drinnen braucht man nämlich eine Strickjacke - zumindest auf Arbeit. Hab heute, an meinem ersten Tag natürlich nicht daran gedacht und direkt erstmal gefroren. Man hat ja auch keine Chance diese Dinger irgendwie zu steuern - die laufen irgendwie über nen Generalschalter. Aber ich musste heute nicht allzu lange bleiben, deshalb ging es noch. Mein “Vorgesetzter” hat mich eher gehen lassen, weil ich eh noch keinen Computer hatte und es ne Weile dauert mir die Aufgaben zu erläutern. 
Was die Arbeitszeiten hier betrifft sind die Leute total entspannt. Ich habe Michael (das ist mein Chef) heute morgen angerufen, wann ich denn kommen soll und er meinte nur: “at any time”… offensichtlich kann man sich das hier aussuchen. Er hat mir auch schon zu verstehen gegeben, dass es ihm egal ist, wie lange ich im Büro bin und wann ich arbeite, Hauptsache die Dinge werden rechtzeitig fertig! Das ist natürlich ne feine Sache ;) Scheint aber eh ein netter zu sein (@ Manu: wegen Urlaub, während du kommt, habe ich erst mal noch nicht gefragt…das mach ich später). 
So, ich glaube ich werde jetzt erstmal einkaufen gehen, in einen typischen amerikanischen Supermarkt. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet J Ich tippe mal auf Monsterpackungen aller denkbaren Lebensmittel…
Also dann liebe Leute, im nächsten Artikel gibt es mehr Details über Kalifornien und das Land an sich. Das waren die ersten wichtigen News für euch. 
Ich denk an euch alle und hab euch lieb! 
(@ Manu: *schmatz*) 

von Katja
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Saturday, 23. august 2008 6 23 /08 /Aug. /2008 13:11
Hallo an alle die meinen Blog besuchen!!

Ich bin gerade dabei hier meinen Blog über meine Praxisphase in Sacramento zu erstellen!
Es werden in Kürze Fotos und spannende Artikel veröffentlicht.

Bis bald!
von Katja
Kommentar hinzufügen - Kommentare (4)ansehen
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum